|
|
|
Bad Kohlgrub in Bayern
Lage und Anreise
Der oftmals als höchstgelegenes Moorheilbad Bayerns bzw.
Deutschlands bezeichnete Kurort Bad Kohlgrub liegt im Landkreis
Garmisch-Partenkirchen im bayrischen Voralpenland. Die Ammergauer
Alpen bilden ein traumhaftes Panorama und laden zu ausgiebigen
Spaziergängen und Wanderungen ein.

Am einfachsten gestaltet sich die Anreise mit dem Pkw. Auf diese
Art und Weise lassen sich auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten
in und um Bad Kohlgrub am besten entdecken. Die Anreise erfolgt
zumeist über die Autobahnen A95 und A96, die den Kurort
weitläufig umschließen. Von diesen Autobahnen ist
Bad Kohlgrub bequem über Bundes- und Landesstraßen
zu erreichen. |
|
|
Unabhängig vom
privaten Pkw ist eine Anreise auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln
möglich. Die Deutsche Bahn fährt über München
und im weiteren Verlauf über Murnau am Staffelsee. Dort
ist ein Umsteigen in die Regionalbahn erforderlich, die dann
direkt bis Bad Kohlgrub fährt.
Urlaub in Bad Kohlgrub
Bei Touren auf weitläufigen und gut ausgeschilderten Wanderwegen
lässt sich die malerische Landschaft mit ihren idyllischen
Wiesen, Wäldern und Mooren sowie den atemberaubenden Alpenpanoramen
erkunden. Der besondere Stellenwert dieser Region kommt durch
die Ausweisung des Naturschutzgebietes Ammergebirge zum Ausdruck,
das mit fast 30.000 Hektar das größte bayrische Naturschutzgebiet
ist.
Ein besonderes Erlebnis verspricht die Fahrt mit der Sesselbahn
auf das mehr als 1.500 Meter hohe Hörnle, an dessen Fuß
Bad Kohlgrub auf einer Höhe von ca. 900 Metern liegt. Die
Talstation der Hörnlebahn befindet sich im Kurort. Die
Fahrt verspricht einen atemberaubenden Blick auf die Ammergauer
Alpen sowie weit ins Umland.
An warmen Sommertagen verspricht ein Sprung in umliegende Seen,
wie zum Beispiel dem Staffelsee, eine erfrischende Abkühlung
und beschert zudem einen Blick auf typische Aplenpanoramen.
Neben den naturräumlichen Besonderheiten in und um Bad
Kohlgrub besticht die Region durch zahlreiche historische und
kulturelle Sehenswürdigkeiten. So lassen sich im so genannten
Pfaffenwinkel Kirchen, Klöster und Schlösser bewundern.
Das namhafteste der umliegenden Schlösser ist wohl das
Märchenschloss Neuschwanstein. Aber auch das Kloster Ettal,
das Schloss Linderhof, das Münterhaus in Murnau mit Bildern
von zum Beispiel Kandinsky sowie die umliegenden Städte
Garmisch-Partenkirchen oder München lohnen in jedem Fall
einen Besuch.
Eine aktive Freizeitgestaltung ist durch Wanderungen, Radtouren,
geführte Nordic-Walking-Touren oder einem Besuch der nahegelegenen
Rodelbahn möglich. Im Winter stehen gespurte Loipen für
Skilangläufer sowie alpine Skipisten am Hörnle für
Abfahrtsläufer zur Verfügung. Bad Kohlgrub bietet
somit ideale Voraussetzungen für einen angenehmen und vor
allem erfolgreichen Kururlaub.
Gastgeber in Bad Kohlgrub
|
|
Gesundheit
Durch die frühzeitige Nutzung des gesundheitsfördernden
Hochmoores in der Umgebung kann Bad Kohlgrub auf eine lange
und erfolgreiche Tradition als Moorheilbad verweisen. Bereits
seit mehr als 130 Jahren wird das einheimische Moor, das liebevoll
"Schwarze Daune" genannt wird, zu therapeutischen
Zwecken genutzt.
Bereits seit dem Jahr 1878 wurde dem Ortsteil Gagers der Titel
"Bad" verliehen. 70 Jahre später und somit seit
1948 darf sich der ganze Ort Kohlgrub Bad nennen. Darüber
hinaus ist der Moorkurort erster WellVital-Ort in Bayern.
Ein Ausdruck der Beliebtheit des Kurortes, aber auch des hohen
Stellenwertes des Kurwesens ist die Tatsache, daß die
durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Bad Kohlgrub bei knapp
20 Tagen pro Gast liegt. Es werden also vor Ort in großem
Umfang zwei- und dreiwöchige Kuren durchgeführt.
Zurückzuführen ist dieser Erfolg auf die Heilkraft
des Berg-Kiefern Hochmoores, das überwiegend auf dem so
genannten Rochusfeld abgebaut wird. Jeden Tag wird das Moor
frisch abgebaut und im Anschluß daran direkt verarbeitet.
Es kommt therapeutisch vor allem bei folgenden Krankheitsbildern
zum Einsatz:
Heilanzeigen
· Beschwerden nach Unfällen
· Beschwerden des Bewegungsapparates
· Gelenkerkrankungen
· Rheuma
· Arthrose
· Nachbehandlung nach Operationen
· Wirbelsäulenschäden
· Gicht
· Ischias
· Osteoporose
· Frauenleiden
· Nervenschäden. |
| |
|
|
|
|
|