|
|
Sommer, Sonne, Strand – wer wünscht sich da nicht die passende Bikinifigur? Doch wer es tatsächlich schafft, sich seiner Traumfigur bis zum Urlaub zumindest anzunähern, der kommt oft mit zwei oder drei zusätzlichen Kilos aus den Ferien zurück. Und “Schuld” ist immer das gute Essen am Hotelbuffet.
Doch nicht die Nahrung selbst ist der Übeltäter. Der falsche Umgang mit dem Überangebot ist es, der sich als Polster an Bauch und Hüfte zeigt. Kleine Tricks können hier helfen, auch nach dem Urlaub noch eine gute Figur zu machen.
Am Anfang des Buffet-Mahles sollte stets ein frischer Salat mit Essig und Öl oder eine klare Suppe stehen. Wird die Vorspeise zusätzlich von einem großen Glas Wasser begleitet, ist der erste Heißhunger zunächst gestillt und die Verlockungen auf dem Buffet haben bereits einen Teil ihres hochkalorischen Reizes verloren.
Als Hauptgang dürfen gern mageres Fleisch, gerillter Fisch oder Meeresfrüchte mit viel frischem Gemüse auf den möglichst klein gewählten Teller kommen. Das Auge isst mit und ein großer Teller verleitet automatisch zu großen Portionen. Für die Portionsgröße gilt im wahrsten Sinne des Wortes die „Faustregel“: Die aufgelegten Mengen sollten ungefähr so groß sein, wie die eigene Faust.
Wer beim Hauptgang Pasta, Brot und andere kohlenhydrathaltige Beilagen weglässt, der kann sich anschließend ruhigen Gewissens noch ein kleines Dessert gönnen.
Es empfiehlt sich, zwischen den einzelnen Gängen stets Pausen zu machen, denn das eigentliche Sättigungsgefühl benötigt eine gewisse Zeit, bis es sich langsam einstellt.
Auch der Prozess des Essens selbst ist von entscheidender Bedeutung. Bewusstes Essen ist angesagt: Intensives Schmecken und genussvolles Kauen – der Fachmann nennt diesen Vorgang „Schmauen“. Wer langsam isst, Konsistenz und Geschmack der einzelnen Speisen bewusst auf Zunge und Gaumen spürt, der wird schneller satt und tappt weitaus seltener in die Heißhunger-Falle. Auch ist der auf diese Weise gründlich zerkleinerte Nahrungsbrei wesentlich leichter verdaulich.
Grundsätzlich darf am Buffet von allem probiert werden. Kleine, langsam und intensiv genossene Häppchen sind von jeder Speise erlaubt und führen genussvoller zum natürlichen Sättigungsgefühl als das hastige Hinunterschlingen möglichst großer Mengen.
Auch wenn nicht immer das Ziel verfolgt wird, im Urlaub abnehmen zu wollen, so ist es zumindest ein schönes Gefühl, wenn man nach einem erholsamen und entspannenden Urlaub mit vielen Verlockungen am Buffet zumindest nicht dicker ist als vor dem Urlaub.
Gesundheit und Vitalität gehören für die meisten Menschen zu den wichtigsten Dingen in ihrem Leben. Oftmals beeinflussen aber Stress und Hektik, ungesunde Ernährung sowie Bewegungsmangel den Alltag und wirken sich negativ auf Gesundheit und Wohlergehen aus. Ein Gesundheitsurlaub im Allgäu sorgt dafür, dass sich Körper und Geist schnell vom Alltagsstress erholen und sich Wohlbefinden und innere Ausgeglichenheit in kürzester Zeit wieder einstellen.
Das Allgäu, eines der schönsten Gebiete des klassischen Urlaubslandes Bayern, ist eine exzellente Ferienregion für gesundheitsbewusste Urlauber. Die Kombination von frischer Bergluft, wunderschöner Landschaft, erstklassigen Kurkliniken, Kur- und Wellnesshotels sowie ein riesiges Angebot für körperliche Bewegung und an gesundheitsfördernden Wellnessanwendungen machen beispielsweise Scheidegg im Allgäu, Füssen, Ottobeuren, Oberstaufen, Bad Wörishofen oder Schwangau zu attraktiven Kurorten. Besonders das Allgäuer Heilklima verschafft Allergikern und Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Kreislaufproblemen, Herzleiden und Hauterkrankungen wohltuende Linderung und ermöglicht ihnen sonst kaum vorstellbare Aktivitäten.
Fast unerschöpflich ist im Allgäu die Palette der Angebote für einen erholsamen und damit erfolgreichen Gesundheitsurlaub. Die vielfältigen Landschaftsformen vom Hochgebirge der Allgäuer Alpen über die mittelgebirgsähnliche Voralpenlandschaft bis hin zu den bezaubernden Alpenseen tragen dazu bei, dass im Allgäu jeder Gast seinen individuellen Urlaub verbringen kann. Ein Netz von rund sechstausend Kilometern gut markierter Wander- und Spazierwege bieten für jeden Geschmack genügend Auswahl. Für alle Liebhaber von Berg- und Hüttenwanderungen sind die gut ausgebauten Allgäuer Höhenwege ein unvergessliches Naturerlebnis.
Für Wassersportler gibt es an den mehr als 30 Seen genügend Gelegenheit, jeder bevorzugten sportlichen Betätigung nachzugehen. Windsurfen, Wasserski, Segeln, Angeln oder auch Schnorcheln und Tauchen sind dabei genauso im Angebot wie Rudern, Kanu- oder Kajaktouren. Natürlich kommen auch alle Schwimmer im Allgäu auf ihre Kosten. Dafür sorgen die circa 20 Strandbäder an den Seen sowie die zahlreichen Freischwimm- und Hallenbäder. Die Palette an sportlichen Angeboten runden die zahlreichen Mountainbikestrecken, Golfplätze, Tennisanlagen, Reitställe und Minigolfanlagen ab.
Genauso vielfältig sind auch die Angebote für eine sportliche Betätigung im Winter. Skipisten aller Schwierigkeitsgrade, rund 1.800 Kilometer Langlaufloipen und Skiwanderwege sowie zahlreiche Rodel-, Natur- und Kunsteisbahnen sorgen dafür, dass jeder Urlauber zu seiner sportlichen Aktivität finden kann.
Der Schwarzwald mit seinen dunklen Wäldern, den hellgrünen Wiesen, den lauschigen Flusstälern und kristallklaren Seen und Bächen, den hübschen Städten und Dörfern mit ihren bunten blumengeschmückten Marktplätzen gehört seit vielen Jahrzehnten zu den beliebtesten Regionen Deutschlands für einen aktiven und erholsamen Gesundheitsurlaub. Dieses höchste und waldreichste deutsche Mittelgebirge lockt mit seiner herrlichen Natur, der frischen Bergluft, den umfangreichen Angeboten für eine aktive Urlaubsgestaltung und den idyllischen Kurorten mit ihren erstklassigen Therapie- und Wellnesszentren.
Bereits die alten Römer wussten die Vorzüge dieser Naturregion für ein gesundes und angenehmes Leben sehr zu schätzen, als sie sich an den Hängen des Schwarzwaldes niederließen, und so reichen die Traditionen der ersten Bäderanlagen, beispielsweise in Badenweiler, bis in diese Zeit zurück. Seitdem besuchten viele Könige und fürstliche Häupter die lieblichen Ortschaften und nutzten die warmen Therme und heißen Quellen für ihren Gesundheitsaufenthalt. Heute präsentieren sich die heilklimatischen Kurorte und Heilbäder des Schwarzwaldes mit modernen Kurhäusern, spezialisierten Kurkliniken, exzellenten Wellnesshotels, wunderschön gestalteten Parkanlagen und liebevoll restaurierten Stadtkernen.
Der Schwarzwald ist reich an heißen Thermen. Allein im nördlichen Schwarzwald sprudeln 55 heiße Quellen. Das heilbringende Wasser wird in den zahlreichen Thermalbädern für Badekuren verwendet oder auch als Trinkkur genossen. Zu den schönsten Thermen im Schwarzwald zählen die moderne Cassiopeia Therme in Badenweiler, das Erlebnisbad Palais Thermal in Bad Wildbach, die Caracalla-Therme in Baden-Baden oder das Solemar in Bad Dürrheim. Weitere Badestationen für Wellness im Schwarzwald gibt es beispielsweise in Bad Rippoldsau-Schapbach, Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Bad Rotenfels oder Bad Krozingen.
Neben den klassischen Angeboten der präventiven Gesundheitskur bietet der Schwarzwald aber noch viel mehr. Gesundheit und Fitness können Sie im Schwarzwald überall tanken und das ganze Jahr über bei frischer Luft ungezählte sportliche Freizeitaktivitäten ausüben. Gut beschilderte Wanderwege führen durch die wunderschöne Naturlandschaft und zu beeindruckenden Sehenswürdigkeiten dieser Region. Sanfte Radtouren für Familienausflüge, rasante und extreme Touren für Mountainbiker oder auch Ausritte hoch zu Ross werden überall im Schwarzwald zu einem einmaligen Naturerlebnis. Angeln, Klettern, Tauchen, Surfen oder auch Golfen sind nur einige weitere Möglichkeiten für einen aktiven Gesundheitsurlaub. Im Winter warten Skipisten, gespurte Loipen und zahlreiche Rodelbahnen auf alle Wintersportfreunde.
Die F.X. Mayr-Kur ist ein naturheilkundliches Verfahren zur Sanierung des Darms. Sie gründet auf dem Gedanken Franz Xaver Mayrs, dass viele Zivilisationskrankheiten auf Gift- und Schadstoffe aus der täglichen Ernährung zurückzuführen sind. Ist der Darm mit der Entsorgung dieser Stoffe überfordert, werden sie im Körper eingelagert. Ziel der Therapie ist deshalb, die Schadstoffe auszuleiten, den Darm zu reinigen und das gesamte Verdauungssystem zu regenerieren.
Die Darmsanierung nach F.X. Mayr ruht dabei auf den Säulen der “drei S” (Schonung, Säuberung und Schulung), die auch die einzelnen therapeutischen Maßnahmen bestimmen.
Zur Schonung gehört die Entlastung des Verdauungssystems durch eine Diät. Abhängig von der individuellen Diagnose ist entweder ein Heilfasten mit Kräutertee, Wasser und Gemüsebrühe möglich, eine Beschränkung der Kost auf alte Weißmehlsemmeln und Milch oder eine so genannte milde Ableitungsdiät mit erweiterter Schonkost.
Der Säuberung dient die tägliche Gabe von Bittersalz, das abführende Wirkung hat und so die Ableitung von Giftstoffen fördern soll. Am Anfang der Kur kann in Fällen hartnäckiger Verstopfung auch ein Einlauf stehen.
Die Schulung soll den Verdauungstrakt in die Lage versetzen, seine natürlichen Funktionen wieder aufzunehmen. Voraussetzung hierfür ist gründliches Kauen mit viel Speichelfluss, das während der F.X. Mayr-Kur erlernt und geübt wird.
Manche Kurkliniken haben die traditionellen “drei S” ergänzt und erweitert. Die moderne Mayr-Kur umfasst dann auch Supplemente mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, sportliche Aktivität und Selbstfindung im Sinne eines ganzheitlichen Therapieansatzes.
Bereits bei der klassischen F.X. Mayr-Kur sind jedoch die Bauchbehandlungen, die meist täglich stattfinden, elementarer Kurbestandteil. Massagen dienen der Aktivierung und Wiederertüchtigung des Darms. Sie werden von speziell ausgebildeten Therapeuten durchgeführt.
Die F.X. Mayr-Kur dauert in der Regel drei bis vier Wochen. Sie kann bei allen Arten von Beschwerden helfen, die mit der Verdauung zusammenhängen, etwa bei Reizdarm, Verstopfung oder einer entzündeten Bauchspeicheldrüse. Empfohlen wird sie aber auch bei Migräne, Arthrose oder Fettleber.
Moorpackungen und Moorbäder sind ein echter Klassiker unter den Kur- und Heilanwendungen. Bereits seit dem 19. Jahrhundert entfalten sie ihre bewährte Wirkung und sind auch heute noch eine gute Empfehlung gegen Rheuma, Arthrose und Schmerzen.
Dabei macht sich diese Therapieform vor allem zwei Eigenschaften des Moores zunutze; zum einen seine Wärmekapazität: Auf etwa 45 °C erwärmt hält sich die Temperatur des Moores lange und gibt die Wärme deutlich langsamer an den Körper ab als beispielsweise Wasser. So wirkt die Wärme auf die tiefen Gewebeschichten und kann für Entspannung sorgen. Moorpackungen lockern durch ihre Wärmewirkung verspannte Muskeln und regen die Durchblutung und den Stoffwechsel an. Auch als Vorbereitung für eine wohltuende Massage sind Moorpackungen geeignet.
Die Wärmetherapie mit Hilfe von Moorpackungen ist zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Ischialgie oder Rheuma hilfreich, insbesondere dann, wenn diese Beschwerden chronisch zu werden drohen und andere Therapieansätze bereits versagt haben. Ein Moorbad entfaltet im Gegensatz zur Moorpackung die Wirkung nicht nur punktuell, sondern im gesamten Körper. Übrigens kann Moor auch kalte Temperaturen lange halten, was insbesondere dann wichtig wird, wenn akute entzündliche Prozesse bekämpft werden sollen, zum Beispiel in den Gelenken.
Die zweite gesundheitsfördernde Eigenschaft des Moors ist seine Zusammensetzung. Moor enthält, abhängig vom Herkunftsort, eine einzigartige Kombination von Mineralstoffen, Spurenelementen und gesundheitlich aktiven Inhaltsstoffen, die über die Haut einwirken können und ganz nebenbei noch als natürliches Schönheitsmittel wirken, denn nach einem Moorbad ist die Haut weich und zart. Auch Unreinheiten können so verschwinden und selbst gegen Cellulite und Schuppenflechte sollen regelmäßige Moorbäder helfen.
Vor allem jedoch dienen die Wirkstoffe des Moores als Hilfsmittel, um eine Übersäuerung im Körper abzubauen. Säure, Schlacken und Schadstoffe werden durch das Moorbad aktiviert und über die Haut ausgeleite. Der pH-Wert im Körper pendelt sich wieder auf einem gesunden Niveau ein und die durch Übersäuerung entstandenen Beschwerden verschwinden.
Weltweit gibt es ungefähr 12 verschiedene Arten von Rosskastanien. Die Rosskastanie ist trotz der Ähnlichkeit der Namen nicht mit der Edelkastanie verwandt. Die zur Familie der Seifenbaumgewächse gehörenden Rosskastanien kommen vor allem in Asien, Amerika und Europa vor. Schon seit Jahrhunderten wird die Rosskastanie in der Naturheilkunde in vielfacher Hinsicht eingesetzt. Dabei werden Rinde, Blätter, Blüten und Samen genutzt.
Die Pflanzenwirkstoffe der Rosskastanie wirken in erster Linie gefäßverstärkend und auch entzündungshemmend. Die Anwendung der Rosskastanie in der Naturheilkunde hat eine lange Tradition. Die Wirksamkeit der Rosskastanie konnte mittlerweile auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Entsprechend häufig wird die Rosskastanie zur Behandlung verschiedener Erkrankungen genutzt. Präparate, welche aus den Wirkstoffen der Rosskastanie hergestellt werden, können innerlich und äußerlich angewendet werden. So werden die Wirkstoffe der Rosskastanie in Salben, Tees, Tinkturen und auch Hustenmitteln verwendet.
In erster Linie finden die Substanzen der Rosskastanie in gefäßverstärkenden Salben ihre Anwendung. Diese werden überwiegend zur Behandlung von Krampfadern oder schweren Beinen genutzt, da sie die Venen stärken können und eine lindernde Wirkung auf die Beschwerden haben. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften werden Präparate aus Rosskastanie auch zur Behandlung von Entzündungen im Magen-Darm-Bereich eingesetzt. So sind Geschwüre am Zwölffingerdarm ein typisches Beispiel für Erkrankungen, die gerne und häufig mit den entzündungshemmenden Wirkstoffen der Rosskastanie behandelt werden. Aber auch zur Behandlung von Hämorrhoiden oder Blutungen im Uterus finden die heilenden Extrakte aus der Rosskastanie häufig Anwendung. Auch in manchen Hustenmitteln sind Wirkstoffe aus der Rosskastanie enthalten. Sie fördern den Auswurf bei festsitzendem Husten.
Die Wirkstoffe aus der Rosskastanie sind seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Nahezu alle Bestandteile der Pflanze werden zur Gewinnung der heilenden Substanzen genutzt. Äußerliche Anwendung finden die Wirkstoffe vor allem in Form von Salben bei der Behandlung von Venenerkrankungen. Zur innerlichen Anwendung, entweder als Tee oder Tinktur, werden sie vor allem bei Entzündungen im Verdauungstrakt verabreicht. Als schleimlösendes Mittel dienen sie als Bestandteil vieler Hustensäfte der Bekämpfung von Erkältungskrankheiten.
Ayurveda ist eine ganzheitlich angelegte, traditionelle Heilkunst, die zum Teil schon seit mehreren Jahrtausenden in Indien, Nepal und Sri Lanka praktiziert wird. Eine Ayurveda-Reise muss jedoch nicht um den halben Erdball führen; Angebote gibt es auch im deutschsprachigen Raum.
Wenn Erholung, Schönheitspflege und Wellness im Vordergrund stehen sollen, kann man es im Ayurveda-Urlaub bei verschiedenen Schönheitsbehandlungen der Haut und entspannenden Massagen belassen. Man kann seinen Urlaub jedoch auch nutzen, um sich einer klassischen Panchakarma-Reinigungsbehandlung zu unterziehen.
Dabei geht die ayurvedische Heilkunst von drei Doshas aus, übersetzt etwa „Lebensenergien“. Diese sind in jedem Menschen vorhanden, jedoch in individueller Ausprägung und Zusammensetzung. Störungen des ursprünglichen Gleichgewichts können auftreten durch Umweltgifte, unverdaute, im Körper eingelagerte Nahrungsrückstände, aber auch durch seelischen Ballast, etwa traumatisierende Erlebnisse oder nicht verarbeitete Konflikte.
Ausgangspunkt eines authentischen Ayurveda-Urlaubs ist deshalb die Bestimmung des natürlichen, gesunden Dosha-Zustandes durch ein Horoskop und die Analyse der aktuellen Situation mittels einer Pulsdiagnose. Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung des natürlichen, unbelasteten Verhältnisses durch individuell ausgewählte Reinigungsprozesse des Panchakarmas.
Die erste Phase dieses Prozesses dient der Lösung der Schadstoffe aus dem Gewebe. Eingesetzt werden Kopfölbehandlungen, Bäder und auch Massagen mit medizinisch wirksamen, erwärmten ayurvedischen Ölen. Da einige Schlacken fettlöslich sind, wird am Morgen Ghee getrunken. Dabei handelt es sich um geklärte warme Butter. Leicht verdauliche Kost mit Gemüse, Obst, Milchprodukten und Getreide unterstützt den schlackenlösenden Prozess.
Die zweite Phase der Reinigungsbehandlung wird bestimmt durch je nach Diagnose verschiedene Möglichkeiten, die Schadstoffe aus dem Körper zu befördern. Dazu gehören Erbrechen, Abführmittel, ein Kräutereinlauf oder auch ein Aderlass. Die nun folgenden Behandlungen mit pflanzenheilkundlichen Medikamenten dienen der Stabilisierung.
Für einen Ayurveda-Urlaub sollte man sich mindestens zwei, besser jedoch drei Wochen Zeit nehmen. Ein Ayurveda-Urlaub soll bei chronischen Erkrankungen wie etwa Allergien und Hautkrankheiten, Verdauungsstörungen, Rheuma oder Bluthochdruck helfen. Er soll aber auch dazu beitragen, bei Stress und Burn-out-Symptomen das innere Gleichgewicht wieder herzustellen.
|
|
|
|