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Heilfastenkur im Urlaub - Buchbare Angebote

Eine Heilfastenkur zielt in erster Linie auf die Gesundung oder die Gesunderhaltung des Fastenden ab. Hierfür kommen verschiedene Fastenformen wie bspw. das Buchinger Fasten, die Schrothkur oder die F.X. Mayr Kur in Frage.

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Heilfastenkur im Urlaub oder zu Hause

Viel trinken ist wichtig beim Heilfasten

Heilfastenkuren sind Trend, denn immer mehr Menschen erkennen, dass unsere Ernährung viel mit unserer Gesundheit zu tun hat. Die ernährungsmitbedingten Erkrankungen – zum Beispiel Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme – sind durch eine falsche Ernährung mit verursacht. Sie können durch eine anerkannte Heilfastenkur äußerst positiv beeinflusst werden. Auch dem allgemeinen Wohlbefinden, dem Immunsystem und der Psyche tut das Heilfasten gut, so dass es eine sehr effektive Methode zur Prävention von Erkrankungen darstellt. Was man über einen Heilfastenkur Urlaub wissen sollte, erfahren Sie hier:

Wer hat die Heilfastenkur „erfunden“?

Gefastet wird seit Jahrtausenden, sowohl religiös als auch therapeutisch. In Deutschland war es Dr. Otto Buchinger, der 1920 als erster die Heilfastenkur populär machte und eigens eine Fastenklinik ins Leben rief. Dr. Franz Xaver Mayr und Johann Schroth sind weitere prominente Vertreter. Ihre Kuren sind als Naturheilverfahren anerkannt. Auch andere renommierte Naturheilkundige haben spezielle Fastenkuren entwickelt. Der Fastenwillige hat also einerseits die Qual der Wahl, andererseits die Möglichkeit, die optimal passende Fastenkur für sich zu finden.

Wem nützt eine Heilfastenkur?

Eine „Kur“ ist ein Heilverfahren. „Heilfasten“ ist der Oberbegriff für heilende und regenerierende Fastenarten, die der Entgiftung und Entschlackung des Körpers dienen und primär die Gesundheit des Fastenden im Fokus haben. Es ist gleichzeitig eine präventive Gesundheitsmaßnahme für jeden gesunden Erwachsenen und eine therapeutische Maßnahme bei zahlreichen Gesundheitsproblemen. Bis auf wenige Ausnahmen – etwa Schwangere und Stillende, Kinder, Menschen mit schweren Herz-Kreislauf-Problemen, Essstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, chronischen Magen-Darm-Krankheiten oder psychischen Störungen – kann also nach Rücksprache mit dem Hausarzt praktisch jeder eine Heilfastenkur als Maßnahme zur allgemeinen Gesundheitsförderung und Steigerung der körperlichen und mentalen Fitness durchführen.

Welches ist die „richtige“ Heilfastenkur?

Es gibt einige individuelle Entscheidungskriterien für oder gegen ein bestimmtes Heilfastenverfahren. Jeder sollte sich zunächst fragen, auf wie viel Nahrung er verzichten kann und will. Auch das Ziel des Fastens sollte eine Rolle spielen. Einige bekannte Fastenkuren im Überblick:

  • Buchinger-Lützner-Fasten
    Körperliche Reinigung und Regeneration, Mobilisierung der Selbstheilungskräfte und Selbstfindung sind Ziele dieser Heilfastenkur. Sie ist gekennzeichnet durch ausschließlich flüssige Nahrung mit einem Energiegehalt von nicht mehr als 250 Kilokalorien täglich.
  • Mayr-Kur
    Diese auch als Semmel-Milch-Diät bekannte Heilfastenkur bietet ein sehr einseitiges und eingeschränktes Nahrungsangebot, das sehr bewusst und achtsam gegessen wird. Der Darm soll weitgehend entlastet und gereinigt werden, da Selbstvergiftung mit Stoffwechselendprodukten laut Mayr die Ursache vieler Krankheiten darstellt. Durch Bauchmassagen und viele Ruhephasen wird dies unterstützt.
  • Schroth-Kur
    Mit seiner salz-, fett und eiweißreduzierten vegetarischen Kost setzt Schroth auf „Heilung durch den Darm“. Großer Wert wird auf Ausleitung von Schadstoffen über die Nieren und die Haut gelegt, was durch Trink- und Trockentage, Wechsel von Ruhe und Bewegung sowie Schwitzpackungen gewährleistet wird.
  • Basenfasten
    Bei dieser Fastenart soll insbesondere der Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Es werden praktisch ausschließlich basische Lebensmittel zu kalorienarmen und leicht verdaulichen Gerichten verarbeitet. Die Einnahme von Schüssler-Salzen und Atemübungen sowie entgiftende Wasseranwendungen gehören zur Kur.

Wie verläuft eine Heilfastenkur?

Alle Heilfastenkuren sind gekennzeichnet durch drei Phasen: die Entlastungsphase, die Fastenphase und die Aufbauphase. Die Entlastungsphase dient der Vorbereitung der Verdauungsorgane auf die Nahrungsreduktion und verhindert Heißhungerattacken, Kopfschmerzen und andere möglicherweise unangenehme Begleiterscheinungen des Nahrungsentzugs. Die Fastenphase beginnt mit einer gründlichen Darmreinigung (Abführen). Zu den Mahlzeiten wird die jeweils erlaubte Fastenkost serviert. Das Trinken von reichlich Flüssigkeit ist Bestandteil aller Fastenkuren. Die Aufbauphase beginnt mit dem Fastenbrechen. Es folgen ein oder mehrere Aufbautage, in denen sich Magen und Darm wieder auf die normale Verdauungstätigkeit einstellen sollen.

Was gehört noch zur Heilfastenkur?

Flankierende Maßnahmen bei einer Heilfastenkur sind therapeutische Elemente wie Leibwickel, Schwitzpackungen, Massagen oder Wannenbäder zur Anregung des Stoffwechsels und zum Abtransport von Schadstoffen über die Haut. Auch sanfte Bewegung (Wandern, Schwimmen) ist zentrales Element einer Heilfastenkur. Atemgymnastik hilft, Schadstoffe über die Lunge auszuscheiden. Als ganzheitliche „Leib-Seele-Medizin“ setzen die gängigen Kuren auch auf spirituelle Angebote wie Meditation, Qigong und andere Entspannungstechniken. Hinzu kommen Möglichkeiten zur Ernährungsberatung und bei Bedarf psychologische Gesprächsangebote.

Gibt es Nebenwirkungen bei einer Heilfastenkur?

Zu Beginn einer Fastenkur können noch Hungergefühle auftreten, die aber sehr schnell abklingen. Dafür sorgen die Darmreinigung und der sich ändernde Stoffwechsel. Auch Kopfschmerzen, leichter Schwindel oder Müdigkeit können anfangs das Leben etwas schwerer machen. Viel Trinken und Ablenkung sind probate Gegenmittel. Eine durchaus erwünschte Nebenwirkung ist das „Fastenhoch“. Es stellt sich nach 3 bis 4 Tagen ein und entsteht durch vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin bei gleichzeitiger Reduzierung des Stresshormons Kortisol. Eine Diät zur Gewichtsreduktion ist das Heilfasten nicht, obwohl auch ein gewisser Gewichtsverlust zu den Nebenwirkungen gehört.

Wie lange und wie oft darf gefastet werden?

Heilfastenkuren dauern im Allgemeinen zwischen 7 und 21 Tagen. Längeres Fasten (28 Tage) kommt nur unter strenger ärztlicher Aufsicht und in bestimmten Fällen vor. Als Einstieg ist ein 7-tägiges Fasten üblich. Empfehlenswert ist stets eine Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker. Er kann bei der Auswahl einer passenden Kur helfen und Empfehlungen zur Dauer geben. Sinnvoll ist es, ein oder zwei Mal im Jahr zu fasten.

Was bietet eine Heilfastenkur in Fastenklinik oder Hotel?

Wer auf ärztliche Empfehlung wegen einer ernsten Erkrankung fasten soll, wählt am besten einen Aufenthalt in einer spezialisierten (Fasten-) Klinik. Hier steht die medizinische Begleitung mit entsprechenden Therapiemaßnahmen im Mittelpunkt. Es geht vor allem um Heilung oder Besserung der Krankheit. So ein Heilfastenkur Urlaub dauert meist länger als präventives Fasten.

Das vorbeugende Fasten zur allgemeinen Gesunderhaltung oder das wiederholte Fasten zur Besserung bestehender Gesundheitsprobleme wird gerne im Ambiente eines Gesundheits- oder Wellnesshotels durchgeführt. Auch hier gibt es therapeutische Begleitung, die aber gepaart ist mit den Annehmlichkeiten eines Urlaubs. Der Alltag ist weit entfernt und die nötige Entspannung fällt leicht. Alle flankierenden Maßnahmen gibt es direkt vor Ort und ohne weite Wege, die Gesellschaft von Gleichgesinnten hilft beim Durchhalten.

Kann man auch zu Hause fasten?

Wer bereits geübt ist und „seinen“ Fastenplan kennt, kann problemlos bis zu 14 Tagen in den eigenen vier Wänden heilfasten. Zu bedenken ist allerdings, dass das Abführen etwas Routine braucht und die begleitenden Maßnahmen gut geplant und fachkundig durchgeführt werden sollten. Bewegung und Entspannungsübungen stellen zu Hause kein Problem dar. Es sollte auf jeden Fall eine möglichst stressfreie Zeit (beispielsweise Urlaub) ausgewählt werden, um auch dem seelisch-geistigen Aspekt des Heilfastens Rechnung zu tragen.

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