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Heilfasten - Tanken Sie neue Kraft im Urlaub

Beim Heilfasten handelt es sich weniger um eine besondere Therapieform, als vielmehr um einen Sammelbegriff für unterschiedliche Fastenarten, die das Ziel verfolgen, Krankheiten zu kurieren. Ein Heilfasten Urlaub kann auch vorbeugend und somit präventiv durchgeführt werden.

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Was hat es mit dem Heilfasten auf sich?

Viel Trinken beim Fasten
Wichtig beim Fasten: Viel Trinken

Jeder Mensch „fastet“ in der Nacht über einen Zeitraum von mehreren Stunden. Bis zum nächsten Morgen kommt der Körper zur Ruhe und ordnet sich neu. Heilfasten meint aber etwas anderes, nämlich den bewussten und freiwilligen „Verzicht auf Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (fünf Tage bis drei Wochen), reichlich Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Darmentleerung.“ Diese Definition des bekannten Fastenarztes Dr. Hellmut Lützner benennt die drei wichtigsten Elemente des Heilfastens. Sie sind in jeder der zahlreichen bekannten Heilfastenkuren enthalten. Doch erfolgreiches Heilfasten geht noch darüber hinaus.

Die Regeln des Heilfastens

Insgesamt hat Dr. Lützner die Voraussetzungen für das Gelingen einer Fastenkur in 5 Punkten zusammen gefasst:

  1. Nichts essen – viel trinken
  2. Weglassen, was nicht lebenswichtig ist
  3. Ausscheidung fördern
  4. Bewegungs- und Ruhephasen einbauen
  5. Sich vom Alltag lösen

Zwar ist die Prämisse „nichts essen“ bei einigen Fastenkuren kein unbedingtes Muss mehr, sondern wird durch „wenig und sehr gezielt essen“ ersetzt, aber die 5 Regeln zeigen doch sehr gut, worauf es beim Heilfasten ankommt. Es geht darum, den Organismus komplett zu entlasten und zu einer umfassenden Regeneration zu führen.

Die körperliche Entlastung geht beim Heilfasten stets in drei Phasen vor sich – der Entlastungsphase, der eigentlichen Fastenphase und der Aufbauphase. Das heißt:

  1. Entlastungsphase:
    Mit leicht verdaulichen, niedrigkalorischen und vegetarischen Speisen – mit viel Gemüse, Kartoffeln, Reis und Milcherzeugnissen – wird der Körper darauf vorbereitet, dass er in den nächsten Tagen weniger Energie erhalten wird. Gleichzeitig wird reichlich Flüssigkeit – Wasser, ungesüßter Tee und Saftschorlen – zugeführt. Der Stoffwechsel kann sich durch den Entlastungstag bzw. die Entlastungstage bereits umstellen und wird in der folgenden Fastenphase weniger Probleme haben.
  2. Fastenphase:
    Der erste Fastentag steht im Zeichen der Darmentleerung, auch als „Abführen“ bezeichnet. Der Darm wird umfassend geleert, um Giftstoffe auszuleiten, Nebenwirkungen des Fastens zu unterbinden und Heißhungerattacken zu verhindern. Je nach Fastenmethode wird bis zum Ende des Heilfastens entweder keinerlei feste Nahrung mehr aufgenommen oder die der Kur entsprechenden Lebensmittel. Immer wird sehr viel Flüssigkeit getrunken. Eine Art „Begleitprogramm“ ergänzt den Tagesablauf mit Leberwickeln, Massagen, moderater Bewegung, Entspannungsübungen oder Meditation.
  3. Aufbauphase:
    Der letzte Fastentag leitet mit dem „Fastenbrechen“ in die Aufbauphase ein. Je nach Dauer der Fastenkur sind das 1 bis 3 Tage, in denen sich der Magen-Darm-Trakt wieder an eine normale Mischkost gewöhnen muss. Ein gedünsteter Apfel setzt den Startpunkt, es folgen leichte und gut verdauliche Gerichte mit steigender Energiedichte.

Ziele des Heilfastens

Fasten ist nichts Neues. Es ist ebenso Bestandteil zahlreicher Religionen wie altbewährte medizinische Tradition. Jesus fastete, Buddha und Moses auch. Priesteramt und Medizin waren häufig eng miteinander verknüpft, und so waren die Übergänge von religiösem zu medizinischem Fasten oft fließend. Die Abwendung von sinnlichen Genüssen sollte Raum schaffen für die Hinwendung zu Gott, den Mitmenschen und der eigenen Seele. Heilfasten ist deshalb auch heute noch ein ganzheitliches Konzept, das die Psyche einbezieht und nicht nur den Körper regenerieren will.

Der Begriff „Heilfasten“ wurde allerdings erst 1920 geprägt, als der deutsche Arzt Dr. Otto Buchinger seine erste Fastenklinik eröffnete. Aus naturheilkundlicher Sicht dient das Heilfasten der Entlastung des Stoffwechsels durch komplette Reinigung und Entschlackung des Organismus. Dadurch kann sich das Immunsystem aufbauen und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Es lassen sich zwei Intentionen des Heilfastens unterscheiden:

  • Therapeutisches Fasten
    Hier geht es um eine gezielte Maßnahme zur Heilung oder Besserung einer bereits bestehenden Erkrankung. Häufig handelt es sich dabei um so genannte „ernährungsmitbedingte Erkrankungen“, auch als Zivilisationskrankheit bekannt. Das sind beispielsweise Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht oder Gicht. Aber auch andere Erkrankungen können durch das Heilfasten positiv beeinflusst werden, etwa Migräne, verschiedene Hautkrankheiten, Atemwegserkrankungen, rheumatische Erkrankungen und Probleme des Bewegungsapparates, außerdem Stress und Erschöpfungszustände.
  • Präventives Fasten
    Das präventive Heilfasten dient insbesondere der Vorbeugung der genannten Zivilisationserkrankungen, der allgemeinen Gesundheitsförderung und Fitness sowie als Einstieg in eine gesündere Ernährung. Aber auch bei stressbedingten Problemen (beginnender Burnout, beginnendes Suchtverhalten) gilt das Heilfasten und die damit einhergehende Rückbesinnung auf die eigenen Bedürfnisse als sehr heilsam.

Was das Heilfasten nicht ist: eine Diät zur Gewichtsreduktion! Zwar ist aufgrund der sehr geringen Kalorienzufuhr immer auch ein Gewichtsverlust zu erwarten. Nach Rückkehr zur „normalen“ Ernährung kommt es aber in der Regel wieder zu einer Gewichtszunahme, die zumindest einen guten Teil der verlorenen Pfunde zurück bringt. Eine Ernährungsumstellung hin zu einer vollwertigen und kalorienangepassten Ernährungsweise kann helfen, den Gewichtsverlust zu konservieren.

Mögliche Begleiterscheinungen und Gegenanzeigen

Prinzipiell kann jeder gesunde Erwachsene Heilfasten. Dadurch wird der Stoffwechsel entlastet, die Verdauung verbessert, der Säure-Basen-Haushalt reguliert und das allgemeine Wohlbefinden gestärkt. Der Einsteiger sollte allerdings unter fachkundiger Anleitung fasten, etwa während einer Heilfastenkur im Hotel. Wer geübt ist, kann problemlos auch zu Hause fasten. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Darmentleerung akribisch vorgenommen wird, um unerwünschte Begleiterscheinungen zu vermeiden. Das können Kopfschmerzen, Schwindel, Heißhunger oder Müdigkeit sein. Sie treten jedoch – wenn überhaupt –nur in den ersten Tagen auf. Später kommt es zu einem sehr positiven Nebeneffekt, auf den sich jeder Fastende freuen darf: Es wird reichlich vom Glückshormon Serotonin ausgeschüttet, man fühlt sich beschwingt und glücklich!

Nicht geeignet ist das Heilfasten allerdings für Schwangere und stillende Frauen, für Menschen mit psychischen Erkrankungen, mit krankhaften Essstörungen oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch Schilddrüsenüberfunktion, schwere Infektionen sowie Tumorerkrankungen stellen eine Gegenanzeige dar.

Die bekanntesten Heilfastenkuren

Das medizinisch anerkannte Heilfasten ist meistens nach seinem „Erfinder“ benannt, beispielsweise das Saft- und Brühefasten nach Buchinger-Lützner, die Milch-Semmel-Kur nach F. X. Mayr (das Mayr-Fasten), die fett-, salz- und eiweißreduzierte Schrothkur oder das Hildegard-von-Bingen-Fasten. Eine andere Namensgebung bezieht sich auf die hauptsächlich verabreichten Lebensmittel, etwa beim Basenfasten, Molke-Fasten, Obstfasten, Schleimfasten mit Getreidebrei und so weiter. Mittlerweile haben sich sehr viele Heilfastenkuren entwickelt, die die Energiezufuhr mehr oder weniger rigide drosseln und unterschiedliche Lebensmittel in ihren Mittelpunkt stellen. Wer das Heilfasten für sich entdecken will, sollte sich über die verschiedenen Varianten gut informieren, um die individuell geeignete Fastenform wählen zu können. Ein Heilpraktiker oder naturheilkundlich ausgerichteter Mediziner, der die Indikationen und Wirkungen der einzelnen Fastenkuren kennt, kann hier weiterhelfen.

 

 

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