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Das so genannte Fasten nach Buchinger ist eine besondere Form der Fastenkur, die durch den deutschen Arzt Dr. Otto Buchinger entwickelt wurde. Bei dieser milden Fastenart nimmt der Fastende durch das Trinken von Säften und Brühen täglich wichtige Mineralien, Vitamine und Spurenelemente auf. Im Gegensatz zu einer Nulldiät werden beim so genannten Heilfasten nach Buchinger in geringem Umfang auch Kalorien aufgenommen. Durch die zugeführte Energie und die genannten Nahrungsbestandteile wird der Organismus während der Fastenkur weniger stark beansprucht und die positiven Wirkungen des so genannten Heilfastens nach Dr. Buchinger treten entsprechend in den Vordergrund.
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Buchinger Fasten - Was ist das eigentlich?

Trinken beim Buchinger Fasten

Die Heilfastenkur nach Buchinger zählt zu den als Naturheilverfahren anerkannten Heilfastenkuren. Das heißt, sie kann nicht nur präventiv die Entstehung von Krankheiten verhindern, sondern sie ist auch in der Lage, bestehende Erkrankungen zu lindern, positiv zu beeinflussen und bei der Heilung zu unterstützen. Buchinger selbst bezeichnete das Fasten sogar als „Königsweg der Heilkunst“. Die heute gültigen „Leitlinien zur Fastentherapie“ der Ärztegesellschaft Heilfasten & Ernährung e. V. wurden auf Basis des Buchinger-Konzeptes erarbeitet. Dem Buchinger-Fasten verwandte Methoden sind die Schroth-Kur und die F.X. Mayr-Therapie.

Buchinger und seine Idee

Fasten aus medizinisch-therapeutischen Gründen ist ebenso alt wie das religiöse Fasten. Man findet es in nahezu allen Kulturen und Religionen. Als Heilmethode etabliert – zunächst in Deutschland und letztlich weltweit – hat es aber der Internist Dr. Otto Buchinger (1878-1966). Selbst an Gelenkrheuma erkrankt, heilte Buchinger sich von dieser Krankheit mit einer 3-wöchigen Fastenkur. Diese Tatsache bestärkte ihn darin, ein umfassendes Konzept zu entwickeln, was 1920 in der Eröffnung seiner ersten Fastenklinik mündete. In seine multidisziplinär geprägte Idee vom Heilfasten fließen nicht nur die Prinzipien einer speziellen Ernährungstherapie, sondern auch Elemente der Bewegungs-, Physio- und Psychotherapie sowie spirituelle Ansätze ein. Seine Erfahrungen mit der Heilfastentherapie schrieb Buchinger in seinem 1935 erschienenen Standardwerk „Das Heilfasten“ nieder. Schon damals propagierte er auch das „Fasten für Gesunde“ als effektive Vorsorgemaßnahme.

Dieser Präventionsgedanke wurde aufgegriffen von Dr. Helmut Lützner, Arzt für Naturheilkunde und Ernährungsmediziner. Das Fasten für Gesunde nach Buchinger-Lützner stellt eine leicht verkürzte, bekannte Variante des Buchinger-Fastens dar. Es kann in einem Fastenhotel oder Wellnesshotel, unter ambulanter Betreuung oder – bei geübten Fastern – zu Hause durchgeführt werden.

Fasten nach Buchinger: die Kur

Beim Fasten geht es um den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. Diese Zeit soll sehr bewusst wahrgenommen werden, denn das Heilfasten nach Buchinger ist ein ganzheitliches Verfahren zur Reinigung und Regeneration von Körper und Geist. Mit der Umstellung auf die innere Ernährung soll der Organismus entgiftet werden. Die Selbstheilungskräfte sollen angeregt und gestärkt werden. Laut Buchinger klappt das am besten in einer ruhigen Atmosphäre, abseits des hektischen Alltags und besonders gut in einer Gruppe von Gleichgesinnten – am besten also stationär in einer Fastenklinik. Eine Heilfastenkur nach Buchinger dauert  meist 14 bis 21 Tage. Diese Zeit ist unterteilt in 3 Phasen, die es unbedingt einzuhalten gilt.

Die 3 Phasen des Buchinger-Fastens

Der Start der Buchinger Fastenkur, die Vorbereitungsphase, besteht aus einem oder zwei Entlastungstagen. Mit etwa 600 Kilokalorien, zusammengesetzt aus viel frischem Obst, Gemüse, Reis und Vollkorn, wird der Körper auf den Nahrungsentzug eingestimmt. Genussmittel wie Kaffee, Alkohol, Süßigkeiten sind schon jetzt tabu, Fett und tierisches Eiweiß sind stark reduziert.

Die eigentliche Fastenphase beginnt mit der gründlichen Darmentleerung, im Allgemeinen mittels Trinken von Glaubersalz. Es wird eine durchfallartige Darmentleerung provoziert, das „Abführen“, das dazu dient, den Darm von seinen Altlasten zu befreien. Es werden jetzt mindestens 5 Tage lang ausschließlich flüssige Lebensmittel wie Kräutertee, Gemüsebrühe, frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte und reichlich Wasser aufgenommen. Nicht mehr als 250 Kilokalorien kommen so täglich zusammen, wodurch sich das Fasten auch zum Abnehmen eignet - trotzdem bleibt der Hunger aus. Der komplette Stoffwechsel kann sich umstellen und auf Entgiften und Regenerieren wechseln. Diese Umstellung hat auch Auswirkungen auf die Psyche, es kommt nach etwa 3 Tagen zum so genannten „Fastenhoch“: die Stimmung ist heiter und gelöst.

In der dritten Phase, der Aufbauphase, geht es für den Körper allmählich zurück in den Alltag. Das „Fastenbrechen“ setzt mit der ersten festen Nahrung einen Schlusspunkt unter das Fasten. Ein langsam und genussvoll gegessener Apfel ist die erste Speise der nun folgenden Aufbauzeit, die einige Tage dauern kann. Um Magen-Darm-Probleme und eine schnelle Gewichtszunahme (Jo-Jo-Effekt) zu vermeiden, wird die aufgenommene Kalorienmenge langsam gesteigert, wobei leichte und gut verträgliche Gerichte auf dem Speiseplan stehen.

Das „Begleitprogramm“

Das Heilfasten nach Buchinger ist gekennzeichnet durch das Ausleiten von Stoffwechselgiften – und zwar über den Darm (Abführen), über die Leber, die Nieren, die Haut und die Lunge. Dafür kommt eine Fülle von Maßnahmen zum Tragen, die während der gesamten Fastenzeit begleitend durchgeführt werden und sämtliche Ausscheidungsvorgänge anregen. Zur Unterstützung der Leber, dem wichtigsten Entgiftungsorgan, dienen Leberwickel. Die Giftstoffe werden mit der Gallenflüssigkeit in den Darm transportiert. Daher steht das Abführen auch weiterhin auf dem Programm, obwohl keine feste Nahrung mehr nachkommt. Die Nieren werden durch das Trinken von etwa 3 Litern Flüssigkeit pro Tag „durchgespült“. Aktives Schwitzen durch Bewegung und passives Schwitzen durch Sauna und Wannenbäder sorgen für die unterstützende Ausscheidung über die Haut. Bewegung regt auch die Lungenfunktion an, steigert die Sauerstoffaufnahme und anschließende Abatmung. Atemübungen oder ausgedehnte Spaziergänge, wie beim Fastenwandern, ergänzen diese Reinigungsfunktion.

Die seelisch-geistige Dimension des Buchinger-Fastens

Das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele wieder herstellen und dadurch Gesundheit erlangen: das ist ein wichtiges Ziel des Buchinger-Fastens. Daher sind auch Entspannungsübungen, Meditation, Gesprächsangebote sowie spirituelle und kulturelle Erlebnisse Bestandteile der Buchinger-Kur. Eine Rückbesinnung auf das Wesentliche und eigene Bedürfnisse ist Teil des Gesundwerdungs- oder -erhaltungsprozesses. Deshalb ist das Heilfasten nicht nur bei vielen körperlichen Beschwerden sinnvoll, sondern auch bei beginnendem Burnout, Stress, Erschöpfung und seelisch-geistiger Überlastung.

Wer fasten darf, wer es nicht tun sollte

Jeder Gesunde kann präventiv fasten. Ein- oder zweimal im Jahr durchgeführt, kann die Heilfastenkur immer wieder neue Energie liefern. Als therapeutisches Heilfasten kann die Fastenkur nach Buchinger bei vielen ernährungsmitbedingten, so genannten „Zivilisationskrankheiten“, helfen. Auch zahlreiche andere Krankheiten wie Rheuma, Allergien, Atemwegs- und Hauterkrankungen gelten als Indikation.

Diejenigen sollten nicht Heilfasten, die aufgrund von Mangel- oder Fehlernährung, schweren Krankheiten (z. B. schweres Untergewicht und Magersucht, schwere Leber-, Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen) und psychischen Störungen beeinträchtigt sind.  Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche sind ebenfalls von Fasten ausgenommen.

Neben Heilung und Prävention hat das Heilfasten immer auch das Ziel, auf eine möglichst gesunde, vollwertige Dauerernährung vorzubereiten. Eine Diät zur Gewichtsreduktion ist das Heilfasten nach Buchinger nicht, auch wenn Fastende in der Regel einiges an Gewicht verliehren.

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